Artikel Idea Spektrum Nela 2012/2013 von L. Weber (Adelboden):

Drei Teams – drei Ferienhäuser – ein Thema: Rejoice - ERfreut! Unter diesem Motiv durften über 200 Jugendliche aus diversen Frei- und Landeskirchen der Schweiz den Jahreswechsel erleben. In diesem Jahr konnte neben den bereits bestehenden Lagern in Pradella und Adelboden ein drittes in der Lenzerheide gegründet werden.

Voller Vertrauen und völlig abhängig von Gottes Gnade wurde nach dem Erfolg der beiden bisherigen Neujahrsfreizeiten in den letzten Jahren ein drittes Camp gegründet. Lange sah es danach aus, die Mindestbesetzung nicht zu erreichen. Doch plötzlich füllten sich die Plätze. Einer der Initiatoren des dritten Lagers drückt es so aus: „Unser Glaube wurde stark auf die Probe gestellt. Welch ein Wunder, dass schon Mitte Dezember alle drei Lager bis auf den letzen Platz belegt werden konnten!“Nebst den alteingesessenen Teilnehmenden hatten sich dieses Jahr erstaunlich viele zum ersten Mal für ein Neujahrslager angemeldet. Vollbesetzt starteten wir voller Freude über diese Gebetserhörung Ende Dezember unsere Neujahrsfreizeiten.

In den verschiedenen Kleingruppen wurde jeden Morgen ein Abschnitt des Philipperbriefes gelesen und darüber ausgetauscht. „Mit anderen Jugendlichen über die Freude im Herrn zu diskutieren, war täglich eine Ermutigung“, so eine Teilnehmerin. Am Abend wurden die Jugendlichen jeweils durch eine Andacht zu verschiedenen Themen wie zum Beispiel „Freude an Jesus“, „Freude an der Gemeinde“ und „Freude als Botschafter Christi“ herausgefordert, ihr Leben in ganzer Hingabe Jesus zur Verfügung zu stellen. Die Teilnehmer wurden auch motiviert, auf der Skipiste oder bei anderen Freizeitaktivitäten, Traktate zu verteilen.  Einige schlossen sich gar zusammen und gingen gemeinsam ins Dorf, um christliche Lieder zu singen und mit den Passanten ins Gespräch über den Glauben zu kommen. Obwohl dies für viele zunächst sehr herausfordernd war, kehrten schliesslich alle ermutigt und erfreut zurück.

Neujahrslager.ch ist als Verein organisiert und hat zum Ziel, „junge Menschen mit den Inhalten der Bibel bekannt zu machen und sie in eine lebendige, motivierende Beziehung zu Jesus Christus zu führen, sie darin zu fördern und zu helfen, die Berufung fürs Leben zu finden“. Auch dieses Jahr schenkte Gott ein reich gesegnetes Lager. Viele Jugendliche kehrten verändert und frisch gestärkt zurück mit dem Wunsch für das Jahr 2013, durch ein aus der Freude an Jesus geprägtes Leben einen Unterschied im eigenen Umfeld zu machen.

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Artikel feg.ch Nela 12/13 (Lenzerheide):

Neujahrslager.ch – wie immer „Haaaaaaaaaammer!“

Wiiiiiiiiih-Baaam, dies ist der Startschuss zur offiziellen „Fudischlitte-WM“ 2012. „Pouärpaffgörl“ steht am Start. Neben ihm „Pedro Negro“, braun-gebrannt, erst gerade aus Bolivien von einem Missionseinsatz zurück. Auch „Pingu“ gehört zu jenen, die jetzt über die 1.50m-Böschung vor dem Lagerhaus springen, der Eisbahn entgegen. Die Zuschauer feuern ihren Helden an, während dem bereits jetzt im Hintergrund „The Final Countdown“ von Europe aus den Boxen dröhnt.

Wir befinden uns in einem von drei Neujahrslagern (Nela) der FEG Schweiz, die seit der Gründung des ersten Lagers in Pradella 2001 nun jedes Jahr ohne Unterbruch stattfinden. 2008 wurde das zweite Nela in Torgon gegründet und dieses Jahr zum ersten Mal, nach einer Nacht des hoffnungsvollen Gebets, das dritte Lager in der Lenzerheide. Während der Webmaster auf facebook am 14. September zum Anmeldestand: 42 noch „immerhin…“ schrieb, waren die Lager am 10. Dezember mit 215 Anmeldungen bereits voll ausgebucht. Eigentlich klar, denn die Neujahrslager sind Lager in denen alles anders abgeht als normal: Da gibt es doch tatsächlich Männer, die sechs Tage lang das Wellness-Angebot der Lenzerheide in Anspruch nehmen, während dem Frauen den Sechs-Tages-Ski-Pass so gut wie möglich auszunutzen versuchen. Oder auch die Tatsache, dass in einem Mix von Bauer, Theologe, Student, Elektroinstallateur, Banker und Software-Entwickler niemand untergeht, sondern alle angenommen sind. Das Thema, welches die drei Lager verbindet, war dieses Jahr Rejoice –ERfreut mit dem Philipperbrief als Grundlage. Nach einer Zeit des persönlichen Bibellesens traf man sich jeden Morgen in Kleingruppen, um über das Gelesene auszutauschen. Dazu standen jeden Abend Andachten wie „Freude am Leben“, „Freude am Risiko“, „Freude an Beziehungen“ auf dem Programm. So stand morgens und abends Jesus im Zentrum, was auch das Lager für alle besonders machte. Als es an einem Abend um „Freude an Jesus“ ging, durften wir erleben, wie Gott noch heute junge Menschen verändert.

„Tatatatam“, ruft der bald heisere Moderator ins Mikrofon, „…der Gewinner der diesjährigen zum ersten Mal durchgeführten Fudischlitte-WM 2012 iiiiiissssst „Pouärpaffgörl“!“ Das Publikum schreit, „The Final Countdown“ wird nochmals von vorne abgespielt, diesmal allerdings um einige Dezibel lauter. Sogleich schnappt sich der Moderator „Pouärpaffgörl“ zum Exklusiv-Interview: „Wie fühlt man sich als Gewinner?“ Seine Antwort: „Unbeschreiblich, einfach Hammer!“ – Auch mein Fazit für das NELA 2012/13.

 

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