Artikel Artikel feg.ch Nela 14/15 (Adelboden):

Die FEG Schweiz und Action Biblique bietet über Neujahr jeweils drei Lager für Jugendliche ab 16 an. Der diesjährige Erlebnisbericht stammt von Pia Weidmann, Teilnehmerin in Adelboden.

S’het Schnee! Juhee!! Dieser erleichterte Ausruf entfuhr mir bei der Ankunft in Adelboden. Das Beten hat sich definitiv gelohnt. Leider geht das Lied weiter mit: Und s’git no meh! Dies war auch bei uns der Fall. Somit blieben am ersten Lagertag sämtliche Lifte wegen Sturm geschlossen. Doch wen hindert dies schon? Wir packten die mitgebrachten Schläuche und wagten uns an rasante Abfahrten. Blaue Flecken lassen grüssen. Mit umso grösserer Vorfreude verbrachten wir die nächsten Tage auf den Pisten. Ob ich Muskelkater habe? Aber klar doch! Gemeinsam durften wir auch eine Hochzeit feiern und beinahe auch eine Geburt miterleben. Wer es gemütlich mochte, war kaum mehr aus den Hotpots zu bewegen. Kann man wirklich jeden Tag dorthin gehen? Ja, man kann. Was in keinem Lager fehlen darf, sind die Gesellschaftsspiele. Dieses Jahr fiel die Ausbeute etwas mager aus. Umso begehrter waren die vorhandenen Brändi Dogs! Wer kein Spiel ergatterte, machte sich auf den Weg zu den Wasserfällen. Bei diesem Aufstieg ist die Sauna inklusiv und die Dusche erhält man beim nächsten Tannenbaum-Shake: absolut empfehlenswert! Was dieses Jahr allerdings besonders auszeichnete, waren die Gespräche. Mit enormer Ehrlichkeit tauschten wir uns aus und ermutigten einander gegenseitig. Mein Vater hat Krebs: Wird Gott ihn heilen? Ich war mit einer nichtgläubigen Freundin zusammen: Doch Gott hat mich zurückgerufen. Ich bin bereit mich senden zu lassen: Gott, wohin soll ich gehen? Viel Zeit verbrachten wir mit Bibellesen, Austauschen und Inputs. Gott hat zu uns gesprochen. So durfte vieles in Ordnung gebracht werden. Wir erlebten Bekehrung, Befreiung und Berufung. Gott hat uns neu die Augen geöffnet und gezeigt wie gross seine Gnade und Liebe für uns ist. Wir wollen weniger von uns und mehr von ihm, denn wir haben gelernt: Weniger ist mehr! Wie gerne stellen wir uns da ihm zur Verfügung! Grosser Dank geht an alle, die an uns im Gebet gedacht haben, und insbesondere auch an die fantastische Lagerküche. Wo sonst werden 80 Personen mit selbstgemachten Spätzli verwöhnt?! Und damit die entstanden Freundschaften über die gesamte Schweiz nicht einschlummern, gibt es ein baldiges Wiedersehen am nach+. 

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