Artikel Artikel feg.ch Nela 15/16 (Lenzerheide):

 

Die FEG Schweiz führt zusammen mit Action Biblique über Neujahr das Neujahrslager für Jungendliche ab 16 an verschiedenen Standorten durch. Yannick Vogel, Teilnehmer in Lenzerheide, berichtet davon:

Nach Weihnachten war es endlich wieder Zeit für das Neujahrslager. Eine bunte Mischung von jungen Erwachsenen aus der ganzen Schweiz (und darüber hinaus) fand sich auf der Lenzerheide ein, um gemeinsam eine Woche mit Gemeinschaft, Worship, Tiefgang, Spass, Sport und Schnee zu verbringen. Zwar handelte es sich beim genannten Schnee hauptsächlich um Kunstschnee, aber das hat keinen gross beeindruckt. Man konnte schliesslich täglich auf die Piste gehen, oder sonst etwas unternehmen: Wandern, Schlittschuhlaufen, Kerzengiessen, Rodeln und so weiter.

Das Nela ist allerdings nicht einfach ein Snowcamp. Die tägliche Stille Zeit, Kleingruppen, Lobpreis und Inputs waren mit dem Thema "Generation Y" überschrieben und behandelten Bibeltexte aus Prediger und 1. Mose. Wir waren angeregt zum Nachdenken über uns und unseren Platz in der Welt. Wir haben unsere brennenden theologischen Fragen gemeinsam diskutiert und einige haben die Möglichkeit zu einem persönlichen Gespräch genutzt. So ist das Neujahrslager auch eine Möglichkeit, den Glauben zu vertiefen und Veränderung zu erleben.

Mit einem Spiel, Lobpreis und Gebet haben wir das alte Jahr beendet, und dann mit einem Fackellauf, Feuerwerk, "Amazing Grace" und dem Ziehen einer Jahreslosung das neue Jahr willkommen geheissen. Auch den Bewohnern und Touristen der Lenzerheide haben wir ein schönes neues Jahr gewünscht: Wir haben dazu im Dorf Lobpreislieder gesungen und Traktate verteilt. Nachdem wir dies für einige Zeit getan hatten, waren wir doch der Meinung, dass es ziemlich gut gelaufen war. Wenig Ahnung hatten wir, was in Gottes Plan noch vorgesehen war. Vollkommen unerwartet kam die Besitzerin des nahe gelegenen Eisfeldes zu uns und lud uns ein, ihr Mikrophon zu benutzen, um ein paar unserer Lieder zu singen. Die Anlage beschallte das ganze Eisfeld und war auch noch darüber hinaus zu hören. Wir sangen also dort noch ein paar Lieder und zum Abschluss wünschte einer unser Leiter mit Johannes 3,16 allen Anwesenden Gottes Segen für das neue Jahr. Es war für uns umwerfend zu sehen, wie viel Gott gemacht hatte, aus dem Wenigen, das wir ihm gebracht haben. Die meistens von uns waren nicht top motiviert, auf die Strasse zu gehen. Trotzdem hat Gott bewirkt, dass so viele Leute erreicht wurden. Er hatte das alles eingefädelt und wir konnten einfach nur machen.

 

Tja, aber leider hatte das Neujahrslager auch ein Ende und wir mussten alle wieder Abschied voneinander nehmen. Aber wir freuen uns schon auf den 30. April aufs Nach+, wo viele von uns sich wieder sehen werden.

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